Dentale Volumentomograhpie

Ein modernes Röntgenverfahren

Es gibt nunmehr seit einigen Jahren ein neues dreidimensionales Bildgebungsverfahren, ein neues Röntgenverfahren, die dentale Volumentomograhpie (DVT). Ähnlich wie es von der Computer-Tomograhpie vielleicht bekannt ist, wird bei der volumentomographischen Abbildung mit nur einer einzigen Aufnahme der gesamte Kopf, mit beiden Kiefern, den Nasennebenhöhlen, bis hin zu den Kiefergelenken dreidimensional dargestellt.

In Verbindung mit einem Hochleistungsrechner entsteht so ein vollständiger Datensatz zur weiteren Anwendung. Gerade dieses eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten in der Diagnostik und Planung.

Neben dem breiten Indikationsbereich und den diagnostischen Möglichkeiten, ergibt sich noch ein wesentlicher Vorteil durch die deutlich reduzierte Strahlenbelastung gegenüber einer herrkömmlichen CT-Aufnahme.

Wir arbeiten zu Herstellung dieser speziellen Aufnahmen, mit dem Universitätskrankenhaus Hamburg Eppendorf zusammen und hat sich mitlerweile in unserem laufenden Praxisbetrieb etabliert. Die Kosten werden leider noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und belaufen sich auf ca. 180,- bis 250,- Euro.

Vorteile der DVT

  • schnelle Standardaufnahmezeit von ca. 9 Sekunden
  • reduzierte Strahlenbelastung, um 50-70% zur vergleichbaren CT Aufnahme
  • räumliche Darstellung der zu untersuchenden Gebiete, ermöglicht genaueste Planungen
  • hohe Auflösung, hohe Bildschärfe, viele Detaildarstellungen
  • überlagerungsfreie Abbildung durch die "berechneten" Bilder

Indikationsbereiche der DVT

  • Darstellung aller anatomischen Strukturen
  • Darstellung von Weisheitszähnen oder verlagerten Zähnen, in Verbindung mit den umgebenden Strukturen
  • Darstellung von Krankheitsprozessen, verdrängenden Prozessen im Bereich des Kiefer-/Gesichtsbereiches
  • Darstellung der Nasennebenhöhlen und Kiefergelenken
  • Diagnostik von Nasennebenhöhlenveränderungen, -entzündungen
  • Diagnostik von Frakuren, apikalen Entzündungsprozessen
  • Diagnostik vor operativen Eingriffen, zur sicheren Prognosestellung
  • Diagnostik vor Implantologie und Knochenaufbau, zur vorherigen Absicherung des Eingriffs

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